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Krähenüberkrächzte Rolltreppe

Neunundsiebzig kurze Gedichte aus einem halben Jahrhundert, Endler - Werke

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783835301658
Sprache: Deutsch
Umfang: 90 S.
Format (T/L/B): 1.1 x 20.5 x 12.7 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

'Eines ist bei allem Tohuwabohu sicher: Ich wollte im Grunde immer ein Lyriker sein - und sonst gar nichts', sagte Adolf Endler in seiner 'Selbstvorstellung' zur Aufnahme in die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung in dem ihm eigenen Ton des augenzwinkernden Understatements. Das ist für einen, der nicht wenige Prosabücher aus seinem geheimnisumwitterten 'sechsunddreißigbändigen Romanwerk' veröffentlichte, so bemerkenswert wie einleuchtend. Endler hat in den fünfziger Jahren als Lyriker begonnen, und er hat zeit seines Lebens Gedichte geschrieben und veröffentlicht. Seine Leichtigkeit und seine spielerische Gestik - 'Wer nicht zaubern kann, der ist verloren.' (Ludwig Hohl) - wird seit langem geschätzt, aber erst relativ spät wurde in Endlers einzigartigem Ton auch das außerordentliche Formbewusstsein erkannt. Seinen letzten Gedichtband nannte Jens Jessen 'den in Wahrheit bedeutendsten vom Ende des zwanzigsten Jahrhunderts'.

Autorenportrait

Adolf Endler, geboren 1930 in Düsseldorf, siedelte 1955 in die DDR über, 1979 Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Lyriker, Prosaautor, Essayist. Er erhielt zahlreiche renommierte Literaturpreise, darunter: Bremer Literaturpreis, Peter Huchel Preis, Kritikerpreis der SWR-Bestenliste, Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, Ehrengabe der Schiller-Stiftung.

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